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BorrelioseErreger und Übertragung Die Borreliose ist an sich keine Mittelmeerkrankheit, da sie bei uns in Deutschland ebenso vorkommt. Borrelien gehören zu den Bakterien. In Mitteleuropa überträgt der Gemeine Holzbock, Ixodes ricinus, die Borrelien. Sie leben im Darm der Zecke. Beißt eine infizierte Zecke einen Hund, dringen die Erreger etwa 24 Stunden nach dem Biss in den Hund ein. Eine Entfernung der Zecken innerhalb dieser Zeit verhindert eine Infektion! Symptome Es gibt keine typischen Symptome, was die Diagnose erheblich erschwert. Einzelne oder wiederkehrende Fieberschübe, Lethargie, Futterverweigerung, Lahmheiten und Lymphknotenschwellungen sind häufig. Auch Herzprobleme oder Nierenerkrankungen sind möglich. An eine Borreliose sollte immer auch gedacht werden, wenn bei einem Hund seit längerem wechselnde oder unklare Lahmheiten bestehen. Therapie Als Bakterien werden Borrelien mit Antibiotika behandelt. Prophylaxe Wirksamer Zeckenschutz, z. B. durch ein Scalibor-Halsband, sowie regelmäßige Zeckenkontrolle und möglichst rasche Entfernung der Zecken. Abschließende Bemerkung Unsere Hunde werden in Berga auf Borreliose getestet. Eine Behandlung erfolgt in Spanien und wird auch dort abgeschlossen. Wir empfehlen keine Impfung gegen Borreliose. |
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