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Arbeitsalltag im Tierheim Berga
Im ersten Stock über den Zwingern ist das Katzenzimmer untergebracht. Hinter dem Hundetrakt wurde ein Auslauf am Berg entlang gebaut, in dem sich die Hunde zweimal am Tag austoben können. Die Arbeit in Berga wird in zwei Schichten verrichtet. Morgens werden die Zwinger der Hunde gereinigt. (Die Zwinger sind mit Sägespänen ausgestreut, die Schlafboxen mit Stroh und Decken gepolstert.)
Anschließend folgt die Fütterung. In Berga wird selbst gekocht: Aus Schlacht- und Restaurantabfällen, altem Brot und Reis wird ein Futterbrei gekocht, der zwar stark riecht, den Hunden aber gut zu schmecken und zu bekommen scheint. Nur wenige, einzelne Hunde bekommen Trockenfutter, versüßt durch Wurst- und Käsestückchen, die Welpen erhalten spezielles Welpenfutter.
Anschließend wird alles aufgeräumt, die Zwingergasse gefegt, abgewaschen, sodass es im Tierheim stets sauber und ordentlich aussieht. Nicht umsonst wurde Berga 2007 als sauberstes Tierheim in ganz Katalonien ausgezeichnet, wozu sicher auch die insbesondere für Welpen genutzten, separaten Quarantänezwinger in der Scheune beigetragen haben. Die Nachmittagsschicht besteht hauptsächlich aus ganz viel Gassigehen in der herrlichen Serra de Noet, wo man von keinem Auto gestört wird und die Hunde in großen Gruppen frei laufen dürfen.
Jeden Nachmittag der Woche ist das Tierheim außerdem für Besucher geöffnet. Das Tierheim wird von der örtlichen Bevölkerung immer besser angenommen, schon viele Hunde und Katzen haben mittlerweile in und um Berga ein schönes neues Zuhause gefunden. Außerdem müssen immer wieder ausgesetzte Hunde abgeholt oder eingefangen, Tiere zum Tierarzt gebracht und die Transporte nach Deutschland mit dem Tierheimeigenen Sprinter organisiert werden. |
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